Schulberatung: Lese-Rechtschreib-Störung (neu)

 

Zum 01.08.2016 sind die Verordnungen für den Schulbetrieb in Bayern um die Bayerische Schulordnung (BaySchO) erweitert worden. Die neu eingeführte BaySchO enthält schulartübergreifende Bestimmungen, unter anderem zur Neuregelung bei Vorliegen einer Lese-Rechtschreib-Störung. Die bisherigen Bezeichnungen Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie entfallen.

Ein Antrag auf einen schulischen Nachteilsausgleich und evtl. Notenschutz kann nur bei Vorliegen der folgenden Diagnosen erstellt werden:

 

  • Isolierte Lesestörung

  • Isolierte Rechtschreibstörung

  • Kombinierte Lese- und Rechtschreibstörung

 

Vorgehensweise bei einer Neubeantragung:

 

  1. Schritt: Diagnostik in einer der folgenden Einrichtungen:

  • Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie (empfohlen)

  • Sozialpädiatrisches Zentrum

  • Approbierter psychologischer Psychotherapeut bzw. Kinder-/Jugendlichen-Psychotherapeut

  • Schulpsychologe, Beratungslehrer

 

  1. Schritt: Antragstellung bei der Schulleitung

 

  1. Schritt: Bescheid der Schulleitung über die bewilligte Maßnahme zum Nachteilsausgleich und evtl. Notenschutz sowie deren Gültigkeitsdauer.

 

Eine schulpsychologische Stellungnahme, die vom Schulleiter/der Schulleiterin eingeholt wird, ist stets erforderlich und ist die Grundlage für die Entscheidung der Schulleitung über die gewährten Maßnahmen.



Unterstützende Maßnahmen sind auf drei Ebenen möglich:

 

 

Gültigkeit:

 

  • Über die Gültigkeitsdauer der bewilligten Maßnahmen entscheidet die Schulleitung.

  • Ein Verzicht auf eine einmal bewilligte Maßnahme ist durch die Erziehungsberechtigten jeweils in der ersten Woche eines neuen Schuljahres schriftlich zu erklären.

  • Ein Wechsel der Schule erfordert einen neuen Bescheid der aufnehmenden Schule.

 

Insgesamt dient die Neuregelung der Maxime: Leistung soll ermöglicht werden!

Die bewilligten Maßnahmen sollen deshalb dem jeweiligen Schüler angepasst werden und seinen Entwicklungsprozess unterstützen.

 

Schulberatung: Auskunft, Rat, Hilfe

 

Schulberatung: Auskunft, Rat, Hilfe

 

Was ist Schulberatung?

Schulberatung ist ein kostenloser Service der Schulen für Schüler, Eltern und Lehrkräfte.

Was leistet Schulberatung?

  • Schulberatung informiert

über alle Fragen der Schullaufbahn: Einschulung und Übertritt, Wiederholung, Wechsel der Schulart oder der  Ausbildungsrichtung.

Dazu finden auch besondere Informationsveranstaltungen statt, z. B. in der 3. und 4. Jahrgangsstufe der Grundschule bzw. der 6. Jahrgangsstufe der Hauptschule.

  • Schulberatung berät

zu den verschiedensten Fragestellungen im Zusammenhang der schulischen Ausbildung: zu Leistungsschwierigkeiten ebenso wie zur Hochbegabung, zur Wiederholung oder zum Überspringen einer Jahr­gangsstufe, zu Fragen der Schulordnung oder zur Vorbereitung der Berufs- oder Studienwahl

  • Schulberatung hilft

bei der Vermittlung von weiteren Beratungsstellen oder Therapieeinrichtungen, bei der Klärung von Eignungsvoraussetzungen für bestimmte Bildungsgänge, bei Verhaltensproblemen, Konflikten und in schulischen Krisensituationen

 

Die Gespräche bei allen Beratungsfachkräften oder an der Schulberatungs­stelle unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.

 

 

 

Beratungslehrkraft der Schule ist:

Frau Petra Rumpler, Tel. 09661/877690

Telefonsprechstunde und Terminvereinbarung: Montag, 12:15 – 13:00 Uhr

Beratungstag: Mittwoch 

 

Die/der für die Schule zuständige Schulpsychologin/e ist:

Frau Friederike Seitz, Tel. 09621/39617

Telefonsprechstunde: Dienstag, 10:00 – 11:00 Uhr

 

Zentrale Schulberatungsstelle für die Oberpfalz:

Weinweg 2, 93049 Regensburg, Tel. 0941/2 20 36, Fax 0941/ 2 20 37

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/oberpfalz

          www.schulberatung.bayern.de